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Fragen zum Projekt Home-Office

  1. Kommentar: In welchem Umfang soll Home-Office bezogen auf die Arbeitszeit, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, zukünftig möglich sein?

    Antwort: Die Empfehlungen des Projektteams „HOvKo“ sind, dass Home-Office im vollen Umfang möglich sein soll, so wie es die Tätigkeiten erlauben.
    Die Tendenz unter den Freigestellten des Personalrats ist jedoch (wie aktuell) ein alternierendes 50/50-Modell. Ein höherer Anteil von Home-Office soll mit expliziter Zustimmung der Vorgesetzten jedoch vereinbart werden können. Innerhalb des Personalratgremiums muss diese Frage bezüglich einer künftigen Dienstvereinbarung noch abgestimmt werden.

  2. Kommentar: Wie wurden die Nachteile des Home-Office diskutiert?

    Antwort: Probleme wurden sehr intensiv diskutiert. So spüren einige Beschäftigte vor Ort eine erhöhte Arbeitslast und es entsteht dadurch Unmut über die Arbeitsverteilung innerhalb von Teams. Dies verstärkt sich insbesondere, wenn die Erreichbarkeit im Home-Office nicht transparent geregelt ist.
    Die geringeren sozialen Kontakte, das schwerere Selbstmanagement und die überwiegend virtuelle Kommunikation führen zu psychischen Belastungen und sind mit Risiken behaftet. Die Herausforderung innerhalb von hybriden Teams zu arbeiten oder diese zu führen erfordert mehr Transparenz und Kommunikation und vor allem die Bereitschaft aller Beteiligten, über digitale Wege miteinander zu kooperieren.

    Der erforderliche Arbeitskulturwandel wurde durch die Pandemie ja eher erzwungen.
    Viele haben dadurch aber auch die Chancen von Home-Office kennen gelernt und möchten auch nach Corona nicht mehr auf die Vorteile und Flexibilität verzichten. Als Basis dafür sollen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Lösungsansätze sind hier z.B. Informationen, Kommunikation und Support zur Verfügung zu stellen und diese nachhaltig zu finanzieren und die Digitalisierung und Standardisierung der IT-Infrastruktur der Universität voranzutreiben.

    Tele-Heimarbeit (fest eingerichtete Arbeitsplätze zuhause) und mobile Arbeit (flexibler Arbeitsort) setzen ein hohes Maß an Vertrauen unter Beschäftigten und Vorgesetzten voraus. Um Ungerechtigkeiten zu vermeiden soll Home-Office allen Beschäftigten in dem Maße offenstehen, wie es die ausgeübten Tätigkeiten zulassen.

  3. Kommentar: Wie kann die Interaktion unter den Beschäftigten gewährleistet werden?

    Antwort: Mithilfe des Einsatzes der richtigen Kommunikationsmittel (Chat, Videokonferenz, Telefon, E-Mail usw.) soll der Austausch untereinander gewährleistet sein. Letzten Endes müssen Abteilungen aber intern klären, was im Team die beste Lösung ist. Erfolgsfaktoren sind dabei eine funktionierende Technik, klare Ziele und Regeln, genügend Vertrauen, der Wille aller Beteiligten virtuell zu kooperieren, Raum für informellen Austausch und wenn möglich sich hin und wieder auch einmal persönlich zu treffen.

  4. Kommentar: Ein Trainingsangebot zum Führen virtueller Teams hat die IWB schon angeboten!

    Antwort: Die Konzepte zu Weiterbildungen im Bereich Home Office werden selbstverständlich in Zusammenarbeit mit der Internen Weiterbildung besprochen und sollten wenn möglich zukünftig auch im Rahmen der IWB angeboten werden.