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Fragen zu WiMa/Ärzt:innen Klinik

  1. Kommentar: Sind nichtwissenschaftliche Mitarbeiter:innen z.B. des Dekanats der Medizinischen Fakultät auch Beschäftigte des Universitätsklinikums?
     
    Antwort: Nein, Sie sind Beschäftigte des Landes/Universität, sie werden gemäß TV-L und nicht über den TV-UK beschäftigt. Auf Ihrem Arbeitsvertrag müsste das auch vermerkt sein. Die Personalverwaltung läuft allerdings über das Klinikum.
     
  2. Kommentar: Ich gehöre zu dieser Beschäftigtengruppe und wollte mal ein Jobticket besorgen. Ich wurde von Uni zur Uniklinik verwiesen und wieder umgekehrt und niemand hat sich zuständig gefühlt. Wer ist zuständig?
     
    Kommentar: Bei mir hat es über die Uniklinik funktioniert. Über eine Email und ein Telefongespräch mit Andrea Ringwald: andrea.ringwald@uniklinik-freiburg.de
     
    Antwort: bei der Personalabteilung der Klinik, siehe Artikel im PR Info des Personalrats der Uni, Ausgabe Juni/2021
     
  3. Kommentar: Vorschlag zu Qualifizierungsbefristung: diese Ziele könnten im Beisein eines Dritten (Personalrat) besprochen werden.
     
  4. Kommentar: Die Befristung nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz sollte eigentlich nicht bei befristeten Drittmitteln zählen. Andere Institute wie das DFKZ zählen solche Drittmittelverträge nicht auf die 12 Jahresfrist. Dagegen wird in Freiburg zusätzlich mit der Begründung von Ausbildungszweck zusätzlich befristet. Gibt es da Vereinheitlichungsbestrebungen?

    Antwort: Nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz unterliegen auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wenn sie aus öffentlichen Geldern finanziert werden, denselben Regeln wie die Hochschulen. Die Befristungshöchstgrenze von 12 Jahren findet nur bei Verträgen zur eigenen Qualifikation Anwendung, bei Drittmittelverträgen gibt es keine Höchstgrenze.
     
  5. Kommentar: Urlaubstage für Wissenschaftler am Klinikum. Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Uniklinik wirklich Uni-Mitarbeiter sind, warum werden sie bei der Übertragung von Urlaubstagen so unterschiedlich gehandhabt?
    Vorklinik und Uni-Wissenschaftler dürfen Tage mitnehmen und bis September des Folgejahres nutzen. Wissenschaftler, die das Pech haben, in einer klinischen Abteilung tätig zu sein, sind gezwungen, bis zum 31. Dezember des Kalenderjahres alle ihre Tage zu nutzen.
    Dies ist eine echte Schwierigkeit für Wissenschaftler im Allgemeinen und auch für diejenigen mit Familien mit Kindern. 
    In vielen Fällen verlieren die Wissenschaftler Urlaubstage, weil ihre Abteilungsleiter ihnen die Übertragung verweigern - keine Ausnahmen.

    Antwort: Unserer Ansicht nach wurde dies bisher durch die Personalverwaltung des Klinikums für Wissenschaftler:innen am Klinikum mit TV-L-Vertrag falsch gehandhabt. Wir haben dies in der Vergangenheit regelmäßig beanstandet, so dass jetzt Gespräche zwischen den Personalverwaltungen der Uni und der Klinik stattfinden, um einheitliche Regeln für alle Uni-Beschäftigten zu erzielen.
     
  6. Kommentar: Beschäftigung Uni und Uni als Haupt- und Nebentätigkeit?

    Antwort: Es sind zwei normale Beschäftigungsverhältnisse. Steuerrechtlich mag das anders gewertet werden, da man jeweils eine Lohnsteuerkarte mit unterschiedlicher steuerlicher Einstufung braucht.

  7. Kommentar: Ich bin an einem vorklinischen Institut von der Uniklinik personalverwaltet mit 75 % beschäftigt. Im Winter hatte ich zusätzlich eine Stelle am University College, die ich vermutlich zeitnah wieder aufnehmen werde, im Umfang von 25 %. In dieser Konstellation bekomme ich zwei Arbeitsverträge, die dann auch steuerrechtlich als eine Haupt- und eine Nebentätigkeit gewertet werden. Am Anfang hat mich das ziemlich gewundert: warum bekomme ich zwei Arbeitsverträge statt einer Aufstockung, wenn ich mit insgesamt 100% an der Universität beschäftigt bin? Ich frage nur mal aus Neugierde, ob das eigentlich notwendig so sein muss?

    Antwort: Leider ja, es hat einen steuerrechtlichen Hintergrund. S. Antwort oben.